TVR PROJECT 7/12
Ein Prototyp, an den sich nur wenige erinnern
Die späten 90er und frühen 2000er Jahre werden von vielen als die goldene Ära des britischen Sportwagenherstellers TVR angesehen, der mit Modellen wie dem Cerbera, Griffith, Tuscan und Sagaris eine ernsthafte Bedrohung für etablierte Supersportwagenmarken wie Ferrari und Lamborghini darstellte.

Ende der 90er Jahre beschloss TVR, einen GT1-Rennwagen zu entwickeln, dessen Straßenversion als Prototyp auf der British Motor Show 1996 als TVR Project 7/12 vorgestellt wurde (die 7 stand für den Hubraum, die 12 für die Zylinderzahl).
TVR Open Sports Prototype von 1955
Im Frühjahr 1955 arbeitete Trevor Wilkinson an der Konstruktion eines neuen Chassis mit Gitterrohrrahmen, das die zukünftige Richtung von TVR vorgab. Zunächst wurden drei Open Sports-Rennwagen gebaut. Hier haben wir das Fahrgestell Nummer 5A-001 mit einem Coventry Climax-Motor. Registriert als 223 EMA stand er seit 1985 in einer schottischen Scheune und ist nun bereit für ein Wiederauferstehungsprogramm, um ihn zurück auf die Rennstrecke zu bringen, wo er hingehört.
TVR Chimaera
Kaufberatung 2021
Was einem diese Corona-Pandemie so alles beschert! Viel Zeit zumindest und deshalb bin ich mal daran gegangen, alles was ich in den verschiedensten Foren, Internetseiten und bisherigen Veröffentlichungen über den TVR Chimaera finden konnte,
zusammenzutragen und in einer (Kurz-) Kaufberatung mit Spezifikationen, allgemeinen Problemen und der Modellgeschichte zusammenzufassen. Ich erhebe dabei nicht den Anspruch an alles gedacht zu haben oder dass sich keine Fehler
Die Entwicklungsgeschichte des TVR Tasmin
Der TVR Tasmin kam Anfang 1980 in einem wahren Hype auf den Markt, blühte aber erst viel später im Jahrzehnt richtig auf, nachdem die Ford V6-Motoren durch einige sehr interessante getunte Rover V8-Aggregate ersetzt worden waren…
Keith Adams erzählt die Geschichte des Autos, das den Begriff „Indian Summer“ so treffend definiert hat…
TVR Tasmin – der Keil, der groß rauskam

Ein harter Brocken
Wiederbelebung eines TVR Griffith 200
Man kann ja vieles über einen 1965er Griffith Series 200 sagen, aber „vom Hersteller mit größter Sorgfalt und nach genauen Toleranzen gefertigt“ gehört sicherlich nicht dazu.

Der Griffith der 1960er Jahre war eigentlich ein Hybrid-Hot Rod – ein Sportwagen britischer Bauart mit einem amerikanischen Ford V8, der zwischen die Rahmenrohre geklemmt wurde, wie bereits bei der Shelby Cobra geschehen.
Der TVR V8S wird 30!
1991 – 2021: das erste Baujahr des V8S feiert dieses Jahr den 30sten Geburtstag und darf sich künftig mit einem H-Kennzeichen schmücken.

Der V8S sollte das neue Einstiegsmodell bei TVR werden. Er entstand aus dem Umstand heraus, dass das neue Griffith-Design auf dem Chassis der S-Serie basieren sollte, aber mit dem Rover V8 anstelle des Ford V6, mit dem die S-Serie seit der Einführung 1986 motorisiert wurde. Aber wie so oft brauchte TVR ein Jahr mehr Zeit, um den Griffith zur Serienreife (Verkaufsstart ab 1992) zu führen.
Der TVR Cerbera wird 25!
Der Cerbera wurde nach einem mythischen griechischen dreiköpfigen Hund benannt, der die Tore des Hades bewachte – mit zwei leistungsstarken V8- und mit Reihen-Sechszylinder in Leichtbauweise, scharfer Fahrwerksabstimmung, blitzschneller Lenkung und dem völligen Fehlen elektronischer Fahrhilfen war der Name nicht ganz unpassend.

Das dritte Modell, das während der Peter Wheeler-Ära 1981 bis 2004 eingeführt wurde, war der Cerbera. Er war der erste TVR, der die selbstentwickelten und -gebauten V8-(AJP8)-Motoren verwendete und mit etablierten Unternehmens-Designthemen wie rohe, ungezügelte Kraft und aggressivem, völlig eigenständigem Styling, TVR zu neuen Höhenflügen führte.
TVR Promotion-Video aus den 1980ern
Diese amerikanisches Video-Produktion zeigt, wie man in den USA 1986 die TVR „Wedges“ präsentierte.
Die Anfänge von TVR
Trevcar Motors, TVR Engineering, Layton Sports Cars Ltd, TVR Cars, Grantura Engineering…
Der bewegte Beginn der Sportwagenschmiede TVR

TVR geht zurück auf Trevor Wilkinson, der seit 1946 in Blackpool eigene Sportwagen in Handarbeit herstellte. Sein erstes Unternehmen wurde 1946 unter der Bezeichnung Trevcar Motors im Unternehmensregister eingetragen. 1947 firmierte es in TVR Engineering um. Das erste Fahrzeug mit eigens konstruiertem TVR-Gitterrohrrahmen wurde –
TVR Grantura
Böswilliges Fahrverhalten

Wohl nicht viele Fahrzeuge können auf eine derart wechselvolle Geschichte zurückblicken wie der TVR Grantura. Einverstanden, das ist immer so, wenn es um TVR geht, die Marke, die Trevor Wilkinson 1946 in Blackpool gegründet hatte. Nachdem er in den 50er Jahren einige offene Sportwagen gebaut hatte, die Einzelstücke blieben, konstruierte Wilkinson auf Initiative des amerikanischen Importeurs Ray Saidel den Open Sports und das Coupé, die dann
TVR Griffith Widebody
Extrem ausgestellte Kotflügel, tief gezogener Frontspoiler, goldene Tiefbettfelgen (erinnern irgendwie an einen Rieger-Opel Calibra der 80er Jahre), aus der Motorhaube ragend 8 monströse Ansaugtrichter und am Heck einen riesigen „Entenbürzel“ – fertig ist der „TVR Griffith Widebody“.
Realistische Preise?
was TVR bei Auktionen erzielten
Was ist ein realistischer Preis für einen TVR?
Diese Frage wurde schon öfter gestellt und eigentlich ist die Antwort darauf ganz einfach: So viel, wie man bereit ist dafür zu bezahlen! Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Pflege- und Wartungszustand, bereits durchgeführte Reparaturen, technische Verbesserungen, Seltenheit usw. sorgen doch für eine gewisse Spanne in den Angebotspreisen der einzelnen Modelle. Die bekannten Internetbörsen spiegeln dabei nur den gewünschten Verkaufspreis wieder, doch wie hoch der tatsächlich erzielte Preis dabei ist, lässt sich nicht erkennen.

