TVR Open Sports Prototype von 1955
Im Frühjahr 1955 arbeitete Trevor Wilkinson an der Konstruktion eines neuen Chassis mit Gitterrohrrahmen, das die zukünftige Richtung von TVR vorgab. Zunächst wurden drei Open Sports-Rennwagen gebaut. Hier haben wir das Fahrgestell Nummer 5A-001 mit einem Coventry Climax-Motor. Registriert als 223 EMA stand er seit 1985 in einer schottischen Scheune und ist nun bereit für ein Wiederauferstehungsprogramm, um ihn zurück auf die Rennstrecke zu bringen, wo er hingehört.
Die Entwicklungsgeschichte des TVR Tasmin
Der TVR Tasmin kam Anfang 1980 in einem wahren Hype auf den Markt, blühte aber erst viel später im Jahrzehnt richtig auf, nachdem die Ford V6-Motoren durch einige sehr interessante getunte Rover V8-Aggregate ersetzt worden waren…
Keith Adams erzählt die Geschichte des Autos, das den Begriff „Indian Summer“ so treffend definiert hat…
TVR Tasmin – der Keil, der groß rauskam

Ein harter Brocken
Wiederbelebung eines TVR Griffith 200
Man kann ja vieles über einen 1965er Griffith Series 200 sagen, aber „vom Hersteller mit größter Sorgfalt und nach genauen Toleranzen gefertigt“ gehört sicherlich nicht dazu.

Der Griffith der 1960er Jahre war eigentlich ein Hybrid-Hot Rod – ein Sportwagen britischer Bauart mit einem amerikanischen Ford V8, der zwischen die Rahmenrohre geklemmt wurde, wie bereits bei der Shelby Cobra geschehen.
Der TVR Cerbera wird 25!
Der Cerbera wurde nach einem mythischen griechischen dreiköpfigen Hund benannt, der die Tore des Hades bewachte – mit zwei leistungsstarken V8- und mit Reihen-Sechszylinder in Leichtbauweise, scharfer Fahrwerksabstimmung, blitzschneller Lenkung und dem völligen Fehlen elektronischer Fahrhilfen war der Name nicht ganz unpassend.

Das dritte Modell, das während der Peter Wheeler-Ära 1981 bis 2004 eingeführt wurde, war der Cerbera. Er war der erste TVR, der die selbstentwickelten und -gebauten V8-(AJP8)-Motoren verwendete und mit etablierten Unternehmens-Designthemen wie rohe, ungezügelte Kraft und aggressivem, völlig eigenständigem Styling, TVR zu neuen Höhenflügen führte.
Die Anfänge von TVR
Trevcar Motors, TVR Engineering, Layton Sports Cars Ltd, TVR Cars, Grantura Engineering…
Der bewegte Beginn der Sportwagenschmiede TVR

TVR geht zurück auf Trevor Wilkinson, der seit 1946 in Blackpool eigene Sportwagen in Handarbeit herstellte. Sein erstes Unternehmen wurde 1946 unter der Bezeichnung Trevcar Motors im Unternehmensregister eingetragen. 1947 firmierte es in TVR Engineering um. Das erste Fahrzeug mit eigens konstruiertem TVR-Gitterrohrrahmen wurde –
TVR Grantura
Böswilliges Fahrverhalten

Wohl nicht viele Fahrzeuge können auf eine derart wechselvolle Geschichte zurückblicken wie der TVR Grantura. Einverstanden, das ist immer so, wenn es um TVR geht, die Marke, die Trevor Wilkinson 1946 in Blackpool gegründet hatte. Nachdem er in den 50er Jahren einige offene Sportwagen gebaut hatte, die Einzelstücke blieben, konstruierte Wilkinson auf Initiative des amerikanischen Importeurs Ray Saidel den Open Sports und das Coupé, die dann
TVR Griffith 200
etwas Besonderes für Kenner und Könner!
„Zu verdanken hat der Griffith seine Existenz einem Scherz. Es begann Anfang der 60er Jahre in der Werkstatt des damaligen TVR-Generalimporteurs Jack Griffith auf Long Island. Dieser unterhielt zu jener Zeit auch einen privaten Rennstall. Er besaß eine AC Cobra, die bei den Veranstaltungen an der Ostküste sehr
TVR Sagaris
ein Kurzportrait
Er sah dem Batmobile nicht unähnlich und er sorgte jederzeit für Aufmerksamkeit, der TVR Sagaris.
Erstmals angekündigt 2003 auf der MPH-Motorshow (später als „Top Gear Live“ bekannt) und als Vorserienfahrzeug 2004 in Birmingham gezeigt, konnten unerschrockene Besitzer für einen noch günstigen sechsstelligen Betrag ab 2005 einen 385 PS starken TVR Sagaris mit dem aus dem TVR Tuscan bekannten Vierliter-Reihensechszylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen kaufen.
TVR Cerbera
ein Kurzportrait
Als Peter Wheeler den TVR Cerbera auf der Birmingham Motor Show im Jahr 1994 vorstellte, war dies mehr als ein Paukenschlag. Es war die dritte Neuentwicklung unter seiner Ägide, aber sicherlich auch die überraschendste.
Der TVR Cerbera brach nämlich mit einigen Traditionen, an die man sich über Jahre gehalten hatte. Als Coupé war er geschlossen, etwas, was es seit dem Tasmin in den 80er Jahren nicht mehr gegeben hatte bei TVR. Der TVR Cerbera hatte vier Sitze (2+2-Konfiguration), auch dies hatte es nur beim Tasmin einmal gegeben. Die spektakulärste Neuigkeit aber war die Tatsache, dass in seinem Bug nicht mehr der Rover-V8 saß, sondern ein selbst entwickelter V8-Motor, der AJP-Motor. Man fürchtete bei TVR, dass wegen der Rover-Übernahme durch BMW keine Motoren von Rover mehr verfügbar sein könnten und engagiere den Renningenieur Al Melling, einen Sportwagenmotor zu entwickeln, der auch durchaus eine Rennwagenmotorisierung hätte sein können. So entsprach die Konstruktion in vielem den damals gängigen Formel-1-Motoren.
TVR Chimaera
ein Kurzportrait

Auf der Birmingham Motor Show wurde 1992 der TVR Chimaera vorgestellt. Der Name Chimaera ist aus der griechischen Mythologie hergeleitet und steht dort für ein feuerspeiendes Monster mit dem Kopf eines Löwen, dem Körper einer Ziege und dem Schwanz einer Schlange.
TVR Griffith
ein Kurzportrait
1990 stellte eine kleine Sportwagenfirma aus Blackpool auf der Motor Show in Birmingham einen Prototyp namens TVR Griffith aus, der die Massen anzog und zum Staunen und Träumen brachte. Alle acht Minuten wurde eine Bestellung notiert, viel für eine Firma, die in jener Zeit im Jahr einige Hundert Autos produzierte. Dabei war der TVR Griffith noch gar nicht fertig, ruhte noch auf dem Chassis seines Vorgängers.




