Ein harter Brocken
Wiederbelebung eines TVR Griffith 200
Man kann ja vieles über einen 1965er Griffith Series 200 sagen, aber „vom Hersteller mit größter Sorgfalt und nach genauen Toleranzen gefertigt“ gehört sicherlich nicht dazu.

Der Griffith der 1960er Jahre war eigentlich ein Hybrid-Hot Rod – ein Sportwagen britischer Bauart mit einem amerikanischen Ford V8, der zwischen die Rahmenrohre geklemmt wurde, wie bereits bei der Shelby Cobra geschehen.
Der TVR V8S wird 30!
1991 – 2021: das erste Baujahr des V8S feiert dieses Jahr den 30sten Geburtstag und darf sich künftig mit einem H-Kennzeichen schmücken.

Der V8S sollte das neue Einstiegsmodell bei TVR werden. Er entstand aus dem Umstand heraus, dass das neue Griffith-Design auf dem Chassis der S-Serie basieren sollte, aber mit dem Rover V8 anstelle des Ford V6, mit dem die S-Serie seit der Einführung 1986 motorisiert wurde. Aber wie so oft brauchte TVR ein Jahr mehr Zeit, um den Griffith zur Serienreife (Verkaufsstart ab 1992) zu führen.
Der TVR Cerbera wird 25!
Der Cerbera wurde nach einem mythischen griechischen dreiköpfigen Hund benannt, der die Tore des Hades bewachte – mit zwei leistungsstarken V8- und mit Reihen-Sechszylinder in Leichtbauweise, scharfer Fahrwerksabstimmung, blitzschneller Lenkung und dem völligen Fehlen elektronischer Fahrhilfen war der Name nicht ganz unpassend.

Das dritte Modell, das während der Peter Wheeler-Ära 1981 bis 2004 eingeführt wurde, war der Cerbera. Er war der erste TVR, der die selbstentwickelten und -gebauten V8-(AJP8)-Motoren verwendete und mit etablierten Unternehmens-Designthemen wie rohe, ungezügelte Kraft und aggressivem, völlig eigenständigem Styling, TVR zu neuen Höhenflügen führte.
